Newsletter der Berliner Wirtschaft Online ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
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Liebe Leserinnen und Leser, 
 
die Fraktionen von CDU-SPD in Berlin haben zwei Tage lang beraten, was sie vor den Wahlen im September noch alles machen wollen. Herausgekommen sind viele Beschlüsse aber kein Masterplan für ein wachsendes Berlin. Das ist per se schon schade für Standort. Geradezu riskant ist aber der Plan bislang ungenutzte Gewerbe- und Industrieflächen für den Wohnungsbau umzuwidmen.  
 
Ja, Berlin braucht Wohnungen - Unternehmen berichten von Fachkräften, die keine finden und deswegen absagen müssen. Aber der Senat selbst hat zuletzt ein Potenzial von knapp 250.000 neuen Wohnungen identifiziert, ohne dass ein einzelner Quadratmeter Gewerbegebiet dafür geopfert werden müsste. Einen "Bärendienst für den wirtschaftlichen Aufschwung" nannte diese Gedankenspiele daher der IHK-Präsident.
Während also Teile der Berliner Politik langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren bei der Flächenumwidmung als Lösung für den Wohnungsmangel verkaufen, haben viele Gewerbetreibende heute schon Probleme, passende Flächen zu finden. Fragen Sie mal bei B4PharmTech oder in der Logistikbranche nach. 
 
Was den Bau von Wohnungen wirklich beschleunigen würde ist den zuständigen Fachpolitikern eigentlich bekannt: Genehmigungsprozesse vereinfachen und Artenschutz mit Augenmaß. Branchenvertreter äußerten sich zuletzt ähnlich: 12 Jahre gingen zwischen Grundstückskauf und Beschluss des Bebauungsplans für den Stadtteil Neulichterfelde ins Land. Ja, auch wegen Eidechsen!
Hier erfahren Sie mehr
Berlins neues Messe-Highlight, die Gitex Europe, lädt am 30.6. und 1.7. wieder Tech-Interessierte ein. Mit dem Code PTNRGE50 gibt es jetzt 50% Rabatt auf die All Access Pässe. Hier geht's zur ANMELDUNG
Widmen wir uns wieder unserem Lieblingsthema, der Krisenstimmung. Anfang dieses Jahres machte das Berliner Fintech Solaris Schlagzeilen mit einem Führungswechsel und dem Abbau von rund 20 Prozent seiner Arbeitsplätze. Wir haben direkt nachgefragt. Die Transformation begann bereits 2022 mit einer neuen Strategie. "Die logische nächste Evolution ist eine KI-native Bank. Und diese Strategie wird jetzt übersetzt in eine Unternehmenstransformation. Dabei müssen wir alles so herunterbrechen, dass alle Mitarbeitenden und Stakeholder verstehen, was das bedeutet", erzählte uns Baha Jamous, Director of People and Corporate Affairs bei Solaris. 
 
Falls Sie über weitere Technologie-Startups aus Berlin lesen wollen, die es zu einer Milliardenbewertung gebracht haben, empfehlen wir unsere TOP-10-Unicorn-Liste. 
 
Noch nicht ganz so weit, aber nach fünf Jahren bereits erfolgreich transformiert, ist der Berliner Drohnenhersteller Promethion. Statt Inspektion von Offshore-Windparks setzt das Unternehmen von Kasimir von Finck auf KI-gestützte Aufklärungs- und Abwehrsysteme. Hier lesen Sie die gesamte Story.
 
Am 27. April lädt die IHK Berlin Unternehmen, Politik und Bundeswehr ins Ludwig Erhard Haus ein. Bei der Veranstaltung wird diskutiert, wie die Hauptstadt ihre technologische Stärke noch gezielter für Resilienz und Verteidigungsfähigkeit einsetzen kann. Vorgestellt werden innovative Berliner Lösungen aus Bereichen wie KI, Cyber-Security und Raumfahrt.
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Künstliche Intelligenz kommt überall zum Einsatz, auch in der Bildung. Hendrik Langner hat ein sogenanntes EdTech gegründet, die Branche haben wir bereits vorgestellt. Phase-6 bietet eine Lernsoftware zum Sprachenlernen an. KI wird Bildung nicht überflüssig machen, sagt Langner. Im Gegenteil: Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben und strukturiertes Denken werden noch wichtiger werden.
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